die sünde
2018

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LEYYA & Band

Samstag
27. Oktober 2018

Leiwand geht’s hinein in die neue Sünde-Saison mit einem schneidigen Austropop… nein, das war nur ein Schmäh. Klar, Leyya kommen aus Österreich, aber ganz sicher haben sie keinen fadisierten wie dialektbeladenen Liedermacher-Sound im Gepäck, oder was auch immer dieses musikalische Label ausdrücken soll. Was dann? Elektropop vielleicht, Dreampop sogar oder, glaubt man den Rezensionen ihres ersten Albums „Spanish Disco“, auch Trip Hop. Aber das war noch lange nicht alles.

Die Band um Sophie Lindinger und Marco Kleebauer hat mit ihrer aktuellen Scheibe „Sauna“ ihr Klangspektrum unerwartet erweitert. Der Anflug von Melancholie ist einer gewissen Leichtigkeit des Sounds gewichen, der bei gleich gehaltener elektrifizierten Tanzbarkeit auch schon mal einen Ausflug in Reggae-Regionen wagt. Oder so. Wurscht . Ob leicht traurig oder froh, alle ihre Songs sind erfüllt von einer schmusigen Verspieltheit, die für alles offen ist –Tanzen, Kuscheln, Zuhören. Koa Schas.

Hörprobe

VERANSTALTUNGSORT
DIE SÜNDE
Bahnhofsstraße 24
Weiden


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19.30 UHR

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20.30 UHR

IN KALENDER

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20 € / 15 € ERMÄSSIGT
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Frauen.Macht.

Freitag
02. November 2018

Das Problem bei so einem geheimen Konzert ist, dass bei der Vorbereitung desselben alles dies betreffend in eine derartige diskrete Verschwiegenheit gehüllt wird, dass auch der armselige wie unbezahlte Schmierant dieser Zeilen gänzlich im Dunkeln steht bezüglich dessen, was da vorgehen soll. Nur so viel: Es sollen zwei Acts auftreten, Frontfrauen jeweils, heißt es. „Power to the ladies“ steht als Schlagwort in dem Bettelbrief zur prompten Texterledigung.

Also gut. Frauen. Macht. Hm. Nun lieber nicht versuchen, hier irgendwie locker und ironisch (ergo: dümmlich) rüberkommen zu wollen bei dem Versuch, irgendwelche unlustige Sprachspielereien abzusondern. Also sag ich’s ganz direkt: Neulich in der Beanery kamen ein paar von de Sünde-Machern zu der Erkenntnis, dass das letztjährige Line-Up viel zu maskulinlastig war (aus Zigarettenbürscherln bestehende Bands mit eingerechnet), wo es doch so unglaublich viele ausnehmend talentierte Musikerinnen gibt. Nun kommen zwei, schaut sie euch an.

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DIE SÜNDE
Bahnhofsstraße 24
Weiden


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And the Golden Choir

Samstag
17. November 2018

Ja. Tobias Siebert ist wieder da, oder besser: „And the Golden Choir“, wie sein Projekt heißt, das von der FAZ mal (durchaus löblich) als Bio-Radiohead 😅 bezeichnet wurde. Dem Sündikat ist der Produzent von Bands wie etwa Kettcar oder Juli nicht fremd, beehrte er doch 2017 schon das schöne Weiden mit der New Wave-Band Klez.e, dem veganen Äquivalent zu The Cure.

Doch im Ernst: Der Berliner Musiker und Multiinstrumentalist hat mittlerweile sein zweites Album unter dem Goldenchor-Moniker veröffentlicht – „Breaking with Habits“ – ein Wunderalbum. Wunderlich, wunderschön, gefühlvoll, zerbrechlich und gleichzeitig auch beseelt von überaus kräftigen Klangmalereien in sammelsurischer Bandbreite. Ein „grandioses Album“, schreibt die Frankfurter Allgemeine weiter. Und mehr noch: Wahnsinnig cool, opulent, unkitschig, harmonieüberwältigend. Wow.

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DIE SÜNDE
Bahnhofsstraße 24
Weiden


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Lion Sphere

Freitag
7. Dezember 2018

Brrr, höchste Zeit ist’s am wahrscheinlich eisigen 07. Dezember für den Auftritt der vierköpfigen Band „Lion Sphere“. Warum? Tja, während an unterkühlten Vorwintertagen mal wieder viele unter der tristen Jahreszeit leiden, versprechen die Berliner Burschen zumindest für einen Abend lang die ersehnte Linderung mittels sommerlich soulig-warmen Gitarren- und Synthieklängen. Könnte man auch auf Platte hören, doch das wäre dann wie ein Besuch im Bräunungsstudio.

Nein, gebt euch den real deal, einen Konzertbesuch als Proxy-Strandgang sozusagen. Über sich selbst und ihren Sound sagen sie: „Wir machen alles selbst und nur worauf wir Lust haben: Musik, die fliegt, einen mitnimmt, herausfordert, keine Erwartungen erfüllt und einiges offen lässt.“ Hm, okay. Hört sie euch einfach an, die Zeit bis zum nächsten Sommerurlaub ist noch lang.

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DIE SÜNDE
Bahnhofsstraße 24
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Me & Marie

Freitag
14. Dezember 2018

Ok, man soll ja nicht einfach nur faul wiederholen, was in den Pressetexten steht, aber im Falle von „Me + Marie“ wäre es eine Sünde (haha), es nicht zu tun. Denn dort verbergen sich neben catchy keywords wie Brückenschlagen und Grenzgänge so fabelhafte Stichworte und Vergleiche wie Lethargie und Extase, Grunge und Italo-Western, Pattie Smith und Slash. Dann schließlich: Ennio Morricone und Eddie Vedder (wobei man im Gegensatz zu Letzterem die lyrics von Me + Marie sogar als Sprache erkennen und verstehen kann).

Am treffendsten scheint aber folgende kurz wie knappe Beschreibung der Alpenländer: lasziver Indie-Folk. Maria del Val sowie Roland Scandella, aus Südtirol und der Schweiz respektive, scheinen wie eine Jukebox voller Ideen und wundervoller Melodien, durchdrungen von düsteren Themen. Gut und böse. Schön und… noch schöner.

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Die Sünde
Bahnhofsstraße 24


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Open Stage

Sonntag
23. Dezember 2018

Das gleiche Prozedere wie in jedem Jahr, somit darf auch jeder wieder mitmachen, soll heißen geplant oder spontan die Bühne entern und dann… na ja, bei aller Spontanität sollte man sich vielleicht vorab ein bissl was zurechtgelegt haben – oder auch nicht. Egal. Alles ist möglich und sogar erwünscht. Ein Jung-Bukowski, gleichzeitig ein Kerouac mittleren Alters, mag sich dann nach dem Gedicht-Vortrag mit 35 Jahren Verspätung als kapabler Interpret von selbst verfassten Neue-Deutsche-Welle-Songs entpuppen, fan favorite aus dem Vorjahr trifft auf junge Songwriterin oder vormals zerstrittene Ex-Bandkumpane finden sich für eine improvisierte Jam-Reunion wieder auf der Sünde-Bühne zusammen, während ein Familienvater aus dem Landkreis-Osten leise vor sich hin grummelt, weil ihn schon wieder niemand die Drumsticks in die Hand gedrückt und zum Mitspielen eingeladen hat. Man muss sich schon rühren. Also, rührt euch.

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DIE SÜNDE
Bahnhofsstraße 24
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5 € nur Abendkasse

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Monobo Son

Sonntag
30. Dezember 2018

Nein, wir haben immer noch nicht genug. Nach dem pfundigen Freiluft-Gastspiel von Monobo Son beim letzten Bürgerfest müssen die Brass-Buam aus Bayern nun auch indoors ran. Wer’s im Sommer verpasst hat: Monobo Son sind eine Band gegründet von LaBrassBanda-Posaunist Manuel Winbeck, somit erahnt also nun der bislang Uninitiierte auf der Brennsuppn daherschwimmend, wo es ungefähr hingeht. Oder auch nicht.
Einiges klingt vertraut, vieles aber auch recht anders. Wer sind sie also? Eine hyperaktive Jazzcombo high auf Weltmusik, ist nach ein wenig googlen zu lesen, so dass man sich immer nach ein paar weiteren Minuten fragen müsse – oder war’s nach ein paar weiteren Bieren – wo man denn gerade sei: Afrika, Balkan oder doch Oktoberfest? Alles zusammen irgendwie, und eine Konstante gibt es ja: gesungen wird immer auf Bairisch. Sauguad.

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SÜNDE ALTES POSTAMT

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Schick! Schick!

Samstag
12. Januar 2019

Schaut gut auf eure Handgelenke, oder eben Smartphone-Zeitanzeige, wer nix armbändiges aufzuweisen hat, denn am 30. Dezember geht’s schon früher los, nämlich zur Vor-Silvester-Fete, wenn man so will. Ab 16 Uhr wird zu DJ-Mucke entspannt oder auch getanzt, je nachdem wie oft man schon die Gambrinus-Bar besucht hat. „Die Vinylgenossen“ sind da und mit ihnen eine feine Musikauswahl zum Chillen oder Abgehen, wie es halt gerade passt.

Am Abend geht es an der Schnittstelle zwischen Auflegen und Musikmachen live weiter mit Oldschool-Funk und elektronischem RnB – Pho Queue aus München reisen an und mit ihnen schwüle Discosounds fast wie aus den 70ern, so als würde Giorgio Moroder noch immer in Schwabing in einem Auto hausen und zwischendrin in einem Szene-Club zum Platten auflegen gehen, während jemand soulig dazu singt. Hot.

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DIE SÜNDE
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KUF

Samstag
26. Januar 2018

„Nothing more to say“ steht in der Vorgabe zum Ankündigungstext. Genau. KUF sind nun schon zum vierten Mal in Folge da, und da sie nun wirklich jeder schon gesehen hat, lautet die Folge-Vorgabe: Nochmal hingehen. Sie sind einfach zu gut. Mehr sollte wirklich nicht mehr gesagt oder geschrieben werden müssen.

Daher zeitsparend ein Exzerpt – recycled, nicht so sehr remixed – aus der Vorsaison: KUF verbinden Jazz mit elektronischer Musik, der Kontrabass harmoniert reibungslos mit Synthesizer und Sampler, ergänzt durch das Schlagzeug, welches den ausufernden Songgebilden Halt gibt und Struktur verleiht – ein beeindruckendes Zusammenspiel von musikalischer Genauigkeit und pulsierender Freiheitsliebe. Wichtig ist für das Trio aus Berlin die Freiheit der Improvisation, um immer wieder neue Klangwelten erzeugen zu können, angetrieben von der Motivation, die Musiklandschaft zu verändern und die Hörgewohnheiten ihres Publikums herauszufordern. Handgemachte Musik für den Club.

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Die Sünde
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20.30 UHR

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Trio Zahg

Mittwoch
30. Januar 2018

Alles muss mal enden, auch viel zu früh eine (hoffentlich) fulminante Sünde-Saison. Damit der Abschied nicht ganz so schwer fällt (oder umso schwerer), gibt’s zum Schluss nochmal ein ganz besonderes Schmankerl: das obligatorische Jazz-Konzert. Diesmal ist das Trio Zahg am Start, die Band um Pianist Tobias Reinsch, Kontrabassist Stefan Berger und Schlagzeuger Matthias Fischer.

Schon seit 2008 sind sie als Trio unterwegs und verbinden dabei Klassik, Jazz (klar), Pop und Weltmusik, alles dargeboten mit instrumental versierter Spielkunst und einem Schuss Leichtigkeit. Mal swingend, dann wieder verträumt und dann wieder jazzgebührlich vertrackt und kompliziert, die zahgischen Klänge fließen scheinbar mühelos ineinander. Jazztraditionen hin oder her, das Trio macht einfach Musik und schreibt gute ohrwurmige Stücke mit teils humorigen Titeln – was will man mehr?

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DIE SÜNDE
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